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Der LKW-Infarkt – schlechte Recherche des WDR?

Der WDR reiht sich in die lange Kette der LKW Hetzer ein!?

Seit mehr als 3 Jahrzehnten wird dem B√ľrger weis gemacht:
“G√ľter geh√∂ren auf die Schiene und nicht auf die Strasse.”

LASTWAGEN, GUETERZUG, GUETERVERKEHR, GUETER, SBB CARGO, EIGER, MOENCH, VERKEHR, OEV, OEFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL, ZUG, MOBILITAET, TRANSPORT, TRANSPORTMITTEL, BAHN,  BERGE, ALPEN, JUNGFRAU,

Wunderbar soweit, aber in dem selben Zeitraum wurde von allen Bundesregierungen das Schienensystem der Bahn zur√ľckger√ľstet, anstatt ausgebaut. Da muss man sich ernsthaft die Frage stellen, woher nur das enorm schlechte Image des LKW in der Bev√∂lkerung herkommt. Zum Vergleich: Die Deutsche Bahn organisiert ihren G√ľtertransport mit dem firmeneigenen Unternehmen DB Schenker. DB Schenker ist nach eigenen Angaben der zweitgr√∂√üte Transport- und Logistikdienstleister der Welt. Allerdings erwirtschaftete DB Schenker mit seiner Sparte DB Schenker Rail zuletzt nur etwa ein Viertel seines gesamten Umsatzes mit G√ľterverkehr √ľber die Schiene. Den Rest des Umsatzes erwirtschaftete das Unternehmen in der Sparte DB Schenker Logistics vor allem mit G√ľterverkehr auf der Stra√üe und mit Luft- und Seefracht.¬† Seit den 1990er Jahren wurden mehr als zwei Drittel aller Gleisanschl√ľsse in Deutschland von der Deutschen Bahn abgebaut und geschlossen. Gleisanschl√ľsse, das sind zum Beispiel Verladestationen f√ľr G√ľter direkt bei Herstellern und Fabriken. Au√üerdem wurden viele st√§dtische G√ľterbahnh√∂fe geschlossen. So wurden gro√üfl√§chig M√∂glichkeiten abgebaut, regional G√ľter auf die Schiene zu bringen. Kein Wunder, dass mittlerweile knapp 80 Prozent aller G√ľtertransporte in Deutschland √ľber die Stra√üe abgewickelt werden. [soweit richtig vom WDR beschrieben]

Nun wird hier aber die Frage gestellt: Wer zahlt eigentlich die Zeche f√ľr die Explosion des G√ľterverkehrs auf der Stra√üe?¬†

Die Kosten f√ľr Infrastruktur werden vom LKW locker erbracht, jedoch nicht von der Bundesregierung zweckgebunden verwendet, da ist schonmal der erste Fehler in der Annahme der LKW sei der “BUHMANN.” Der n√§chste Irrtum steht bereits oben im Text Schenker und Die Bahn erwirtschaften 80% auf der Strasse statt auf der Schiene. Die Tabelle zeigt die Einnahmen des Staates durch einen einzigen LKW Arbeitsplatz in Deutschland. Zu der Summe von 79481,- ‚ā¨ m√ľssen noch durchschnittlich 14000,-‚ā¨ Mauteinnahmen p/a und LKW hinzugerechnet werden. Damit ereicht der deutsche zugelassene LKW eine Jahressteuer Bilanz von ca. 93000,- ‚ā¨ p/a. Hiervon sind ca. 34000,- ‚ā¨ zweckgebunde Strassenabgaben.

34000‚ā¨ x 2,7 Mio zugelassener mautpflichtiger LKW = 91,8 Mrd ‚ā¨ zweckgebundene Einnahmen nur durch den Schwerverkehr. Ausgaben f√ľr die Infrastruktur p/a ca. 5 Mrd ‚ā¨ [finde den Fehler]

BLG-Kalkulation

http://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/koenneskaempft/sendungen/lkwinfarkt-100.html


 

Diese Quelle aus √Ėsterreich vom VC√Ė-Forschungsinstitut besagt:¬† 1 LKW entspricht dem Verschleissverhalten von 35.000 PKW:
http://www.go-lienz-osttirol.net/aktuell/vcoelkw.htm

Stern vom 26. Februar 2010 : ein einziger LKW verschleisst die Strasse wie mindestens 100.000 PKW!!
http://www.stern.de/auto/service/strassenschaeden-deutschland–einig-kraterland-3898164.html

andere Quelle spricht von 160.000 PKW!!!
http://www.nomegatrucks.eu/deu/fakten/warum-sind-monstertrucks-gefaehrlich/infrastruktur/

DER SPIEGEL 2/1991 diese Quelle spricht von 163.840 PKW!!
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13487496.html

Das sind alles seriöse Quellen, die aufgrund ihrer Bestimmung gegen LKW argumentieren, und zweifellos alles ins Feld werfen was den LKW statistisch schlecht aussehen lässt.
Man kann also behaupten, dass der Verschleiss unserer Strassen von den LKW¬īs und dem Wetter bestimmt wird und nicht von den PKW¬īs.

strassenbelastung


Aber ich frage mich trotzdem im Sinne der Ausgangsfrage, warum bei diesen Darstellungen nur die Achse als Kriterium ber√ľcksichtigt wird. Ein LKW-Reifen d√ľrfte – gerade bei voller Beladung – auch eine gr√∂√üere Fl√§che in Anspruch nehmen, erst recgt an der Antriebsachse mit Zwillingsbereifung.

Im √úbrigen sind auch die PKW schwerer geworden. Welcher PKW wiegt heutzutage nur 1000kg¬† Nach dem Vierte-Potenz-Gesetz w√ľrde ein neues Modell, das 1,5-mal so schwer ist wie ein √§lteres Vorg√§ngermodell, das f√ľnffache an Besch√§digungen verursachen.


 

Mit 62,4 Millionen Fahrzeugen erreichte der Fahrzeugbestand in Deutschland am 1. Januar 2015 einen neuen Höchststand.

Der Gesamtbestand setzt sich aus 53,7 Millionen Kraftfahrzeugen (Kfz), 6,7 Millionen Kfz-Anhängern und 2,0 Millionen Kfz mit Versicherungskennzeichen zusammen.

Aus der Jahreszählung am 1. Januar 2015 sind außerdem 5,2 Millionen Nutzfahrzeuge hervorgegangen. Darunter waren 2,7 Millionen Lastkraftwagen, 188.500 Sattelzugmaschinen, 1,4 Millionen land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen sowie 77.500 Kraftomnibusse. Wie in allen Fahrzeugklassen ist auch der Bestand an Krafträdern auf 4,1 Millionen weiter angestiegen.

Stellen wir nun die beiden Hauptgruppen gegen√ľber

2,7 Millionen Lastkraftwagen, 188.500 Sattelzugmaschinen,
vs.
53,7 Millionen Kraftfahrzeugen (Kfz)

 

Frage : Wer schafft in der Summe der gefahrenen Kilometer, der bef√∂rderten gesamgesellschaftlich notwendigen G√ľter¬† in Relation zur vorhandenen Fahrzeugmasse und Farhzeugmenge die bessere Bilanz? Wie stark ist die Belastung der Strasse in Abh√§ngigkeit zur gefahrenen Geschwindigkeit? 0,5t mit 200km/h oder 7,5t mit 85km/h. Welcher Unterschied macht die Reifenbreite bzw. Aufstandsfl√§che aus? Schlage ich mit einer Axt auf den Belag, mit der spitzen Seite oder der breiten Seite, was passiert? Wird hier in all den sch√∂nen Berechnungen die Mathematik und Physik nur einseitig genutzt, um ein vorprogrammiertes Ergebnis zu erzielen?

Zweifelsfrei ist, dass der LKW im direkten Vergleich zu einem PKW schlechter dasteht. Aber ist dieser Vergleich gerecjtfertigt?