Schlagwort-Archiv: BGL

„Koalition zum fairen Wettbewerb“

Eine „Koalition zum fairen Wettbewerb“  wurde im Jahr 2014 von Verkehrsminister aus elf EU-Staaten unterzeichnet. Dazu gehören Frankreich Österreich, Belgien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Portugal und Spanien und die Idee zu der „Erklärung“ stammt von Frankreichs Verkehrsminister Frédéric Cuvillier. Zwei Jahre lang habe man daran gearbeitet und das Ergebnis  wurde der EU-Kommission sowie dem EU-Parlament übermittelt.

Wörtlich äußert sich deren Sprecher Baccialone:

„Wir sehen mit Genugtuung, dass unser Kampf für die Vereinheitlichung der Sozialstandards und gegen Dumping im Straßengütertransport künftig von einer breiten Koalition von EU-Mitgliedsländern getragen wird“.

Unterstützung zur „Koalition zum fairen Wettbewerb“ erhielten sie von der A.i.d.T., ETF, ILO, NLA deren Forderungen sich weitgehend mit denen der BGL und der IRU decken, die den Kommissionsbericht ebenso scharf kritisieren, weil der Bericht ihrer Meinung nach den Markt ungenügend untersucht und deshalb falsche Schlussfolgerungen gezogen habe. Die Nordic Logistic Association (NLA), die bei der EU in Brüssel die Interessen des gewerblichen Güterkraftverkehr aus Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland vertritt, begrüßte die Koalitions-Erklärung ebenfalls. Der NLA-Geschäftsführer Søren Larsen sieht keine Spaltung der EU-Mitgliedsländer und wörtlich erklärte er:

„Die EU-Niedriglohnländer bekommen langsam den Fahrermangel zu spĂĽren, weil ihre Fahrer in den reicheren EU-Ländern arbeiten. Das macht die angesprochenen Punkte zu Gemeinschaftsproblemen”.

Die A.I.d.T. und alle diese 11 Verkehrsminister, die ETF, ILO, NLA, BGL, IRU wollen einen fairen Wettbewerb !

unternehmen wollen Alle – bis auf die A.i.d.T.- allerdings bisher NICHTs !

Alle mĂĽssen wissen, das WIR nicht nur reden, denn wir handeln. Lade sie doch alle nach StraĂźburg ein !

Vier Angelegenheiten mĂĽssen erledigt werden:

1) ohne Angleichung der BKF-Gehälter

2) ohne großes Fahrerhaus mit ca.6m²

3) ohne regelmäßige wöchentliche Ruhezeiten am Lebensmittelpunkt

4) ohne Kontrolle und Sanktion der bestehenden EU Verordnungen

Nur mit allen vier Punkten kann etwas positives ge- bzw. verändert werden, denn sonst ändert sich garaniert Nichts

Mit freundlichen GrĂĽssen,

Udo Skoppeck

V.i.S.d.P.

Actie in de Transport Germany

www.actie-in-de-transport.org

1. Vorstandsvorsitzender

A.i.d.T.e.V.

Allianz im deutschen Transportwesen (StraĂźentransport) e.V.

www.aidt-ev.org

 

 hier ein Auszug aus dem Originalbericht:

______________________

VerkehrsRundschau vom (VR 25/2014) 21.06.2014, S. 18 / Politik + Wirtschaft

Koalition fĂĽr fairen Wettbewerb

Die Idee zu der “Erklärung” stammt von Frankreichs Verkehrsminister FrĂ©dĂ©ric Cuvillier. Entsprechend stolz kommentiert sein Sprecher Matthieu Baccialone den Umstand, dass am Rande des jĂĽngsten EU-Verkehrsministerrates elf Staaten die “Erklärung” unterzeichnet haben. Neben Frankreich noch Ă–sterreich, Belgien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Portugal und Spanien. “Wir sehen mit Genugtuung, dass unser Kampf fĂĽr die Vereinheitlichung der Sozialstandards und gegen Dumping im StraĂźengĂĽtertransport kĂĽnftig von einer breiten Koalition von EU-Mitgliedsländern getragen wird”, äuĂźert sich Baccialone gegenĂĽber der VerkehrsRundschau. Zwei Jahre lang habe man daran gearbeitet. Jetzt sei das Etappenziel erreicht. Doch was kommt jetzt? Die “Erklärung” ist eine unverbindliche … leider nur ein link fĂĽr Abonnenten …… >> http://www.verkehrsrundschau.de/koalition-fuer-fairen-wettbewerb-1370637.html

DIE FORDERUNGEN DER ERKLĂ„RUNG

Die „Erklärung über faire Marktbedingungen im europäischen Straßengüterverkehr“ fordert die EU-Kommission dazu auf:

bezĂĽglich der Einhaltung der Regeln:

•Statistiken zu Gesetzesverstößen im Straßengüterverkehr anzufertigen

•bestehende Regeln klarer zu definieren und ihre Umsetzung durchzusetzen

•gezielt gegen „Briefkastenfirmen“ vorzugehen

 

bezĂĽglich der Kabotage:

•die Interpretation der Kabotage-Regeln zu vereinheitlichen und ihre Anwendung zu kontrollieren

• bei Kabotage gesondertes Augenmerk auf leichte Nutzfahrzeuge zu richten

•keine weitere Kabotage-Öffnung zu veranlassen, bevor faire Wettbewerbsbedingungen überall hergestellt sind

 

bezĂĽglich der Behandlung der Fahrer:

•darauf zu achten, dass entsendete Fahrer nach den Regeln des Gastlandes beschäftigt und entlohnt werden

•einen Vergleich der Sozial-Gesetzgebung für LKW-Fahrer in den EU-Ländern anzufertigen, um die Regeln zu vereinheitlichen