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RPBKF

Fristen zu Lohnnachforderungen bei K√ľndigung

Bei Beendigung des Arbeitsverh√§ltnis ist es nat√ľrlich m√∂glich, nicht bezahlte √úberstunden vor dem Arbeitsgericht einzuklagen. Die 3 Monate Ausschlussfrist, die im Tarifvertrag und sehr vielen Arbeitsvertr√§gen drin steht, ist nicht unbedingt g√ľltig, da auch vor allem die gesetzliche Ausschlussfrist besser ist. Beim Anspruch des gek√ľndigten BKF (Berufskraftfahrer), unterliegt bei Abgeltung des von ihm nicht genommenen Freizeitausgleichs, der von der Beklagten per Direktionsrecht angeordneten Mehrarbeit √ľber 208 Stunden, die bis zu 260 Stunden pro Monat innerhalb 3 Jahre get√§tigt wurden, nicht der unter Punkt sowieso des schriftlichen Arbeitsvertrags vereinbarten und / oder tarifvertraglichen Ausschlussklausel von 3 Monaten. Hier besteht die Ausschlussfrist von 3 Jahren.

Die bis zu 52 √úberstunden k√∂nnten innerhalb bzw. bis zu 3 Jahre nachgefordert werden, da diese zumeist nicht auf der Gehaltsabrechnung enthalten sind. Der BKF muss nat√ľrlich seine tats√§chlichen t√§glichen Arbeitszeiten penibel aufschreiben, oder besser noch mit Ausdrucken oder Kopien belegen k√∂nnen. Alle Stunden die der BKF ab zu Hause unterwegs ist — abz√ľglich der 9 bzw 11 Stunden Ruhezeit — m√ľssten / sollten bezahlt werden.

Leider haben viele Rechtsanw√§lte nicht alles im Arbeitsrecht von unserer sehr komplizierten Rechtsmaterie auf dem Schirm, und daran scheitert es fast immer wieder vor dem Arbeitsgericht bei Nachforderungen. Es geht eigentlich hier nur um die 3 J√§hrige Ausschlussfrist bei den oftmals unbezahlten 52 √úberstunden, die √ľber den regul√§r erlaubten durchschnittlichen 208 Monatsstunden geleistet werden.

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