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Brüssel, 2. März 2015 “…mehr Raum für Arbeiten und Wohnen des BKF?”

Der EU-Parlaments-Ausschuss für Verkehr hat am 2. März 2015 getagt und eine Beschluss-Empfehlung verabschiedet

Effizienter im Verbrauch und sicherer im Straßenverkehr. Mehr Schutz für die Fahrer, aber nicht mehr Platz für die Fahrer.

Normalerweise wird die Empfehlung des zuständigen Ausschusses umgesetzt, es sei denn das einige EU-Mitgliedsstaaten dagegen Sturm laufen.  Bei Renault (Frankreich) und Scania (Schweden) stößt  diese Änderung zur Zeit auf wenig Begeisterung.
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Was das Fahrerhaus betrifft, hier folgenden Auszug:


Zitat:

Artikel 9a

1.     Zur Verbesserung der Energieeffizienz, insbesondere hinsichtlich der aerodynamischen Gestaltung von Führerhäusern, sowie der Straßenverkehrssicherheit dürfen Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen, die die Anforderungen des Absatzes 2 und der Richtlinie 2007/46/EG erfüllen, die in Anhang I Nummer 1.1 der vorliegenden Richtlinie festgelegten höchstzulässigen Längen überschreiten, sofern ihr Führerhaus eine verbesserte Aerodynamik und Energieeffizienz sowie eine bessere Sicherheit bietet. Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen, die mit solchen Führerhäusern ausgestattet sind, entsprechen Anhang I Nummer 1.5 der vorliegenden Richtlinie, und Überschreitungen der höchstzulässigen Längen dürfen nicht zu einem größeren Ladevermögen dieser Fahrzeuge führen.

2.  Bevor die in Absatz 1 genannten Fahrzeuge in Verkehr gebracht werden, müssen sie gemäß den Vorschriften der Typgenehmigung im Rahmen der Richtlinie 2007/46/EG genehmigt werden. Bis zum …(14)+ prüft die Kommission, ob es erforderlich ist, technische Anforderungen für die Typgenehmigung von Fahrzeugen, die mit solchen Führerhäusern ausgestattet sind, zu entwickeln, wie in dem genannten Rahmen vorgesehen, insbesondere im Hinblick auf

a)      die Verbesserung der Aerodynamik der Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen,

b)     schutzbedürftige Straßenverkehrsteilnehmer und die Verbesserung ihrer Sichtbarkeit für Fahrer, insbesondere indem tote Winkel für die Fahrer verringert werden,

c)      die Verringerung von Schäden oder Verletzungen, die anderen Straßenverkehrsteilnehmern im Fall einer Kollision zugefügt werden,

d)     die Sicherheit und den Komfort der Fahrer.

Die Kommission legt zu diesem Zweck gegebenenfalls einen Gesetzgebungsvorschlag zur Änderung der einschlägigen Vorschriften der Typgenehmigung im Rahmen der Richtlinie 2007/46/EG vor.

3.     Absatz 1 gilt erst ab drei Jahre nach dem Zeitpunkt der Umsetzung oder Anwendung der erforderlichen Änderungen der in Absatz 2 genannten Instrumente, soweit zutreffend.“

Link
http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=REPORT&reference=A8-2015-0032&format=XML&language=DE


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LKW in der EU sollen länger werden, und zwar vorne durch ein abgerundetes und aerodynamisch gestaltetes Fahrerhaus, hinten durch bis zu zwei Meter lange, einziehbare oder klappbare Luftleiteinrichtungen.  Ziel ist, die “Knautschzone” zum Schutz der Fahrer zu vergrößern.  Da werden  neue Fahrerhausabmessungen beschlossen, aber wo bleibt bei den Planungen “mehr Raum für Arbeiten und Wohnen des Fahrpersonals?”

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